Wie Audiokomprimierung die Dateigröße verringert
Was dieser Kompressor leistet
Audio zu komprimieren bedeutet hier, eine Aufnahme mit einer niedrigeren Bitrate neu zu codieren — und, wenn gewünscht, mit einer geringeren Abtastrate oder weniger Kanälen — damit die Datei pro Sekunde Klang weniger Daten trägt. Das Werkzeug decodiert die Quelle über die Web Audio API des Browsers, wendet die gewählten Einstellungen an und codiert das Ergebnis mit einem LAME-Encoder, der in der Seite selbst läuft (lamejs), neu zu MP3.
Sie können von einem der vier Profile ausgehen — Hohe Qualität, Mittlere Qualität, Kleine Größe oder Minimale Größe — oder das benutzerdefinierte Feld öffnen und Bitrate, Abtastrate sowie Mono oder Stereo selbst festlegen. Ein optionaler Normalisierungsschritt gleicht die Lautstärke vor dem Codieren an.
Wann sich der Einsatz lohnt
Nützlich wird er, sobald eine Datei für ihr Ziel zu schwer ist: ein E-Mail-Anhang, ein Messenger mit Upload-Grenze oder ein Podcast-Hoster, der nach Speicherplatz abrechnet. Gesprochenes — Interviews, Vorlesungen, Sprachnotizen — ist der leichteste Gewinn, denn Sprache bleibt bei Bitraten deutlich unter dem, was Musik verlangt, klar verständlich.
Das Profil Minimale Größe ist genau darauf abgestimmt: Es gibt eine bei Sprache nicht hörbare Klangtreue auf und liefert dafür ein weit kleineres Ergebnis. Für Musik, die weiterhin Freude machen soll, hält Hohe Qualität mit 192 kbps das Niveau und verringert dennoch die Größe.
Ein konkretes Beispiel
Angenommen, Sie haben eine 60 MB große Stereo-WAV mit einem aufgezeichneten Vortrag. Der Wechsel zu Mono halbiert sofort die Kanaldaten, und die Neucodierung zu einer 96-kbps-MP3 statt rohem PCM senkt das Gewicht deutlich, oft auf wenige Megabyte. Vor der Bestätigung aktualisieren sich geschätzte Größe und Kompressionsverhältnis, während Sie die Einstellungen ändern — so können Sie ein Ziel anpeilen, etwa unter 10 MB, und prüfen, ob Ihre Wahl es erreicht, ohne die ganze Datei vorher zu verarbeiten.
Formate, Qualität und Grenzen
Sie können MP3, WAV, OGG, FLAC, AAC oder M4A bis 500 MB laden, und die Ausgabe ist stets MP3. Niedrigere Bitraten verkleinern die Datei, verwerfen aber mehr Details, sodass der Kompromiss ab einem gewissen Punkt hörbar wird: 64–96 kbps passt zu Sprache, während 128–192 kbps Musik angenehm hält.
Da alles auf Ihrem eigenen Rechner läuft, können sehr lange oder hochauflösende Dateien den Arbeitsspeicher des Browsers erschöpfen; tritt das auf, lässt sich ein kürzerer Ausschnitt oder eine kleinere Quelle meist sauber verarbeiten. Eine Datei mit ungewöhnlichem oder nicht unterstütztem Codec kann beim Decodieren scheitern — sie zuvor in ein gängiges Format wie WAV umzuwandeln, behebt das in der Regel.